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Eintracht feiert Alex Meier

Der Liebling des Trainers

Bei Eintracht Frankfurt holen derzeit mal wieder die alten Recken die Kohlen aus dem Feuer. Allen voran Alexander Meier lässt seine Kritiker verstummen und bekommt dabei Unterstützung von Trainer Armin Veh.
 

 

 
Video:heimspiel! on tour - Talk mit Alexander Meier17:13 Min
(© hr | heimspiel!, 09.08.2011)
 
Eigentlich ist bei Eintracht Frankfurt wieder alles beim Alten: Oka Nikolov hat mit Thomas Kessler auch den x-ten Herausforderer im Tor der Hessen vorerst abgelöst, Benjamin Köhler steht nach anfänglichem Reservistendasein am 3. Spieltag schon wieder in der Startformation, Theofanis Gekas bleibt Alleinunterhalter in der Sturmspitze - und Alexander Meier ist der Liebling des Trainers. 

Der Mittelfeldakteur, seit 2004 bei der Eintracht unter Vertrag, hatte trotz seiner Vereinstreue nie einen leichten Stand bei den Fans. Fehlende Spielmacherqualitäten wurden ihm vorgeworfen, seine behäbig anmutende Körpersprache kritisiert. Und ohnehin spiele Meier ja überhaupt nur, weil die Trainer – sei es Friedhelm Funkel oder Michael Skibbe – einen Narren an dem 1,96-Meter-Schlacks gefressen hätten, urteilten die Meier-Gegner.
 
 
 

Schon in Stuttgart auf dem Zettel

In dieser Spielzeit ist der schüchterne Norddeutsche wieder gesetzt, doch die Kritiker sind verstummt. Mit fünf Toren in drei Spielen hat Meier maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Saisonstart des Zweitligisten. Eine Erklärung für seine wiedererlangte Treffsicherheit hat er nicht. "Die Dinger gehen jetzt halt rein", sagte der Rechtsfuß im Gespräch mit dem hr-"heimspiel!". Sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen ist dem Torjäger ohnehin fremd, vielmehr lobt er das Kollektiv. 

Trainer Armin Veh schätzt die Qualitäten des 28-Jährigen nicht erst seit gestern. "Ich habe auch schon in Stuttgart daran gedacht, ihn zu holen. Das zeigt den Stellenwert, den er bei mir hat," verriet der schwäbische Meistercoach im "heimspiel!". Es gebe nur wenige Spieler mit einer derartigen Torgefährlichkeit aus der zweiten Reihe, lobte der 50-Jährige seinen im Mittelfeld gesetzten "Liebling".
 
 

Aussprache mit Gekas

 
Video:Lob für Nikolov und Meier - Interview mit Armin Veh3:42 Min
(© hr | heimspiel!, 09.08.2011)
 
Überhaupt nimmt Vehs Team langsam aber sicher konkrete Formen an. Im bevorzugten 4-2-3-1-System sind die meisten Positionen bis auf Weiteres vergeben, das gilt auch für den Platz zwischen den Pfosten. "Oka hat in den letzten Wochen einen richtig guten Eindruck gemacht hat", begründete Veh die Nominierung von Routinier Nikolov. "Ich bin dadurch etwas ruhiger, und solange das so ist, wird es keinen Grund geben, dass ich jetzt sofort wieder wechsele." 

An vorderster Front hat Gekas mit einer engagierten Vorstellung in Braunschweig erfolgreich Eigenwerbung betrieben. Ein Verkauf des Griechen scheint plötzlich kein Thema mehr zu sein. "Für uns war nicht angedacht, dass er weggeht", betonte Veh, der dem Angreifer zuletzt ins Gewissen redete: "Wenn man nur vorne lauert und für die Mannschaft nichts tut, wird man nicht erfolgreich sein. Das habe ich ihm auch gesagt."
 
 

Bundesliga-Start schlägt aufs Gemüt

Nikolov, Köhler, Meier, Gekas – ausgerechnet die Verlierer der katastrophalen Abstiegs-Rückrunde stehen bei der Eintracht mittlerweile wieder für Aufbruchsstimmung. Lediglich der Start der Bundesliga ohne Frankfurter Beteiligung schlug Meier am Wochenende etwas aufs Gemüt. "Man ist schon ein bisschen traurig, aber man kann es nicht ändern", sagte der 28-Jährige. 

In einem Jahr, so die Rechnung des Torjägers, soll der Betriebsunfall zweite Liga korrigiert sein. Mittelfeldkollege Köhler hat bereits einen Plan, wie es klappen könnte: "Wenn Alex am Ende 30 Tore macht, hat keiner ein Problem damit."

 

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